Leer

Als die Europäerin vor dem Firmengebäude hielt, war sie mehr als nur ein bisschen überrascht. Mit dem Gelben Sternen und Violetten Punkten und Blau Quadraten und Roten Herzen und Türkisen Streifen und … der bunten Fassade wirkte es wie aus einem quietschlebendigen Kindertraum entsprungen. Die Besucherin schwor, dass es nach oben hin grösser wurde, wie als würde es mit stolzgeschwellter Brust verkünden, wie viele Kinderaugen es schon stahlen gebracht hatte. „Wenn selbst das Gebäude so aussieht, wie ist erst die Chefin?“, dachte die Besucherin laut. Ihre Begleitung gaselten sich zu ihr. Der eine machte den Anschein ein Kostüm zu tragen, mit seine Maske und den Handschuhen. Hingegen die andere selbst für ihre Herkunft eine Riesin war.
Die Riesin seufzte: „Ach, ich erinnere mich noch, wie ich dieser Firma hinterherrannte bin“
„Auch wenn ich viel von dem Doktor gehört hatte, ist es immer noch was anderes es selber zu sehen“

Sie kamen in die grosse Empfangshalle, die nicht minder wie von einem Hyperaktien gestaltet geworden ist. Nach peinlichen zehn Minuten fanden sie den Empfangstresen, an dem der Lobby-Boy mit einer Augenbinde schlief. Die Riesin betätigte ein wenig ungeschickt die Klingel. Der Jüngling sprang wortwörtlich auf, stiess sich beide Knie an und fiel wieder auf seine Stuhl, wo er wimmernd sitzen blieb. „Candis, setzt hast du dem Mann aber einen richtigen Schreck eingejagt!“ Candis sah beschämt auf ihr Werk.
Als sich der Pache erholt hatte und er die Augen frei hatte, sah er zum Trio.
„Sind… s-ie Besucher?“
„Ja, wir erhielten eine Einladung von… “, die kleinere Frau hielt ein lilanen Brief hin, auf dem etwas gelbes Geschriebenes stand. Als sie weiter sprechen wollte, unterbrach sie der Pache. „Ist gut, es gibt nur wenige, die diese Farbcombo benutzen“
Er drückte einen Knopf und wären die Drei wartenden, beobachtende der Lobby-Boy sie.



Fünfzehn Minuten später tapste ein, nein, gleich drei Corgis aus einer Tür. Alle trugen Namensschilder mit einem Namen: ‚Jeremy‘, nur die Farbe der Schilder und des Fells unterschieden sich. Der in der Mitte war in einem scheusslichen Bonbon-Pink, der linke in alte-Zuckerwatte-Blau und der rechte wusste nicht ob er Limetten-Grün oder Zitronen-Gelb sein wollte. In ihren freundlichen Schnauzen hatten sie Besucherausweise in Form von Ansteckern. Jeder von ihnen hielt vor einem der drei Gäste an. Geduldig vordersten sie sie auf, die Ausweise anzustecken.
Candis war ausser sich:„Wenn ich gewusst hätte was mich bei euch erwartet, hätte ich mich früher angeschlossen“ Sie kniete sich hin und knuddelte den pelzigen Jeremy. Der Maskierte wirkte etwas nervöse, trotz der Tatsche, dass auch er sich freute. Die scheinbare Anführerin bemerkte es. „Ich denke, die sind viel zu gut dressiert, also mach dir keine Sorgen, Marion“ Marion lockerte die angezogene Gelenke. „Du… Sie… Mademoiselle hat recht, ich denke auch, dass ich für sie eh wie ein Mensch riechen…“ Candis sah zu ihnen, während sie schweren Herzes sich von Jeremy: „Das frage ich seit ich euch kenne… Warum nennt dich Marion immer ‚Mademoiselle’?“ Die Angesprochene schmunzelte etwas hilflos. „Das ist eine lange Geschichte, wo auch hinzugehört, warum ich meinen Namen änderte. Aber lassen wir Frau ‚Doktorin’ nicht warten“ Sie nahm den Anstecker von Jeremy entgegen. Die Corgis Jeremy, Jeremy und Jeremy liefen begeistert los, als alle ihre Ausweise angesteckt hatten.

Die Hunde liefen mit ihren kurzen Beinen geschwind durch eine Gang und warteten alle zwanzig Meter bellend auf die Besucher, staunend die Reihen von Gemälden, Postern und übergrossen Fotos bestaunten. „Schau, das ist Robo-Dude TM und hier die Bubblebath Bonbons!®… Hui, und müssen die Berühmten Lil’ MistersTM sein…“, Candis zählte weiter Namen auf. „Das alles erinnert mich an Willie Wanker aus‚Charlie und die Schokoladenfabrik’“ Candis drehte sich um. „Sie kennen das, Ma’am? Okay, als Amerikanerin sollte ich natürlich davon ausgehn, dass alle das Kinderbuch kennen, aber ich bin trotzdem überrascht“ „Ich habe es mal als Kind gelesen und von den beiden Filmen gehört, und dass es auf einer, in Europa nicht erhältlichen, Süssigkeitskette draufstand“ Candis rümpfte die Nase: „Die sind nicht so gut wie die Schicken-Schokoladen-Schnipper-SchnapperTM von Dr. Wondertainment“ Marion machte, unersichtlich für die anderen Beiden, ein überraschtes Gesicht: „Du hast Süsses von Dr. Wondertainment gegesen?“ Candis wurde verlegen. „Für Infiltrationszwecken…“

Jeremy kläffte, worauf Jeremy und Jeremy begeistert einstimmten. Sie waren bei einer selbst für Candis riesigen Tür (Tor?) gestoppt. „Oh, wir sind aber schneller angekommen als erwartet“, meinte die Frau, die von ihrer Begleitung ‚Mademoiselle’ und ‚Ma’ma’ genannt wird.

Dr. Isabel Wondertainment sah zum maskierten Mann. „Oh“, kam es aus ihrem Mund.

Sie Hüpfte zu diesem und sah ihn ungeniert von oben bis unten an, von allen Seiten. „Machst du auch Mister?“, sie blieb stehen und zog eine Schnute, „Die darfst nicht einfach Idee klauen!“ Marion, der nicht wusste was die junge Frau meinte, sah sehr verwirrt zu seinen Freundinnen. Mirabilis lachte: „Ich habe ihn nicht erschaffen, jedenfalls nicht direkt. Er ist von Natur so“

Dr. Wondertainment sah sich Marion nochmal an, etwas weniger kritisch.

„Warum trägst du eine Maske? Zieh mal sie aus“, sie fügte noch schnelle ein „Bitte“ hinzu.

„Nein!“, Der Mann sah entsetzt aus, „Ich meine, das sollte ich nicht…“

„Warum, Mr. Mistery?“, offenbar feuerte sie das nur ihre Neugier an.

Mirablis kam ihm zu Hilfe: „Er will dich nicht verschrecken“

„Oh, entschuldigen Sie, das Tut uns Leid. Wir wussten nicht.“

Marion seufzte. „Aber ich denke ich komme nicht drum herum, da Ihre Chefin es so plagt“ Bevor jemand etwas sagen konnte nahm er die Vermummung ab.

Alle Schwiegen. Mirabilis hatte es schon mehr Mals gesehen und sie wusste, dass eigentlich nur wenige Personen es kannten. Personen die Marion vertraute. Candis stand so, dass sie nur wenig sah, aber sie hatte es mal nach einem Streit gesehen.

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