Fortsetzung Wunder

Ore: Wenn sie ihn erforschen soll ist das notwendig. Natürlich war bei sowas Wachpersonal zum Schutz der Magister zugegen, falls der Gefangene Faxen gemacht hat. Es ist vielleicht etwas anderes wenn er im Labor an einen Tisch fixiert wurde.

Spezialgefängniszelle des Ministerium für Staatsicherheit, Berlin, 18. 11. 1988

Magistra Wunder schlüpfte zwischen den Wachen vorbei. Nach dem die Abteilung den Zweig Malkuth vom Caecus Carneliana-Kollektiv gefangen nehmen konnte, hatte Krone Wunder und Feder beauftragt, die Anomalie zu studieren und was nützliches für die Abteilung zu basteln.
„Guten Abend, Herr Malkuth“, grüßte Wunder den Gefangen freundlich.
„Guten Abend“, antwortet ein leise Stimme.
Sie setzte sich auf einen Stuhl, der auf ihrer Seite stand, so dass sie die an die Wand lehnende Gestalt durch die Gitter sah.
„Wie geht es Ihnen?“, Wunder versuchte .
Die Gestalt wackelte kurz, bevor sie wieder steif verharrte.
„Ich weiss es nicht… Ich bin schon überrascht, dass sie dir erlauben mich zu treffen“
„Naja, ich war ja auch der ‚Köder’, aber ich bin nicht überrascht, dass sie O oder sonst einen Agenten mich observieren lassen. Ich denke, sie erlauben es, um zu sehen, wer von uns der Doppelagent ist“
Wunder lachte und als Antwort klapperte die Gestallt.
„Ich bin eh bewegungsunfähig, also müssen sie nur dich überwachen“
Wunder sah kurz weg.
„Hat Mademoiselle ein schlechtes Gewissen? Du kannst nichts dafür, dass sie mich auseinandernahmen. Ich hatte schon meine Zweifel, dass ich wirklich ein Zweig bin. Ich bin doch so anders"
„Vielleicht weiss er mehr“
„Das befürchte ich, aber er spielt undurchsichtig. Ich schaue mal. Und hast du dein Projekt fertig?“
Magistra Wunder strahlte wieder: „Ja, es kam sogar in einer Mission zum Einsatz. Ich und zwei meiner Kollegen versuchen jetzt mehr herzustellen.“
Die Gestallt machte etwas, dass scheinbar etwas wie ein Lächeln war.

„Entschuldigen Sie, Magistra Wunder, ihre Besuchszeit ist um“
Wunder stand auf. „Tja, ich muss wohl gehen“
Der Torso ohne Gliedmasse wackelte mit dem Kopf „Vergiss nicht aufzuschreiben, was das ‚Verhöre’ zu Tage brachte“
Wunder lachte wieder: „Nein, Vorschriften sind Vorschriften“



Spezialgefängniszelle des Ministerium für Staatsicherheit, Berlin, 18. 11. 1988



Einem Forschungsraum des Ministerium für Staatsicherheit, Berlin, 17.10.1989

"Könnten Sie vielleicht ein kleineres Messer nehmen, Mademoiselle?", fragte Malkuth vorsichtig, während er furchtsam auf die Laubsäge starrte, die Magistra Wunder in der Hand hielt.
Malkuth war relativ groß und männlich, soweit sich das beurteilen ließ, bei einer menschgroßen Marionette, die sich selbstständig bewegen und mit ihrem recht naturnahen Mund sprechen konnte. Warum er das konnte, galt es für Wunder herauszufinden. Krone plante, mit dem Wissen und dem Können von Magister Feder, laufende Minen zu bauen, die sich Selbstmordattentätern gleich auf ihre Feinde stürzten. Natürlich kam die Idee von Krone und Wunder wiederstrebte es. Nicht nur weil es eine Waffe war, sondern auch… Sie kannte das Opfer.
Damit die Holzpuppe hier nicht abhauen konnte, war sie mit Riemen an einen Operationstisch in einem mit mehreren Edelstahlschränken und -tischen eingerichteten Operationssaal gefesselt. Ihre Hände waren zudem fixiert, weil sie ein ziemlich nerviges Talent hatte. Standard, nicht ihre Idee.
Sie atmete tief ein. "Du bestehst doch aus Holz?"
"Äh… Oui, Mademoiselle."
"Von normalen Bäumen?"
"Durchaus möglisch…“
"Und Bäume haben keine Nerven. Das heißt, du solltest nichts spüren wenn ich einen Streifen von dir absäge."
"Eine tolle Theorie, aber ich fürchte, Sie werden sich auf großes Geschrei einstellen müssen. Können sie nicht ein Radiographie machen?"
Sie wussten beide die Antwort.
"Haben wir schon, hat nicht befriedigt für Krone. Darum möchten Sie jetzt herausfinden, aus welchem Holz du geschnitzt bist"
"Oh, der war gut!"
Es viel beiden Schwer, die Charade aufrechtzuerhalten, aber für beider Gesundheit ging es nicht anders.
Wunder wollte gerade zögerlich das Messer ansetzen, ließ das Werkzeug dann aber nachdenklich sinken.
"Dafür, dass ich dir gleich ziemliche Schmerzen zufügen werde, bist du aber ziemlich fidel." Und noch zwei, vielleicht fünf Minuten rausgeschiendet.
"Mademoiselle, es gibt Schlimmeres, als von einer schönen Frau für das grössere Wohl abgesägt zu werden. Aber muss das wirklich sein?"
Sie beugte sich kurz vor, um scheinbar einem Bestechungsvorschlag zu lauschen: „Ich schaue, dass ich es möglichst schnell mache. Alternativen wäre von Krone sezierte zu werden“
Für die Kamera sagte sie wieder laut und deutlich: "Ich würde dir ja gerne helfen. Ich möchte sogar ziemlich vielen Leuten gerne helfen. Nur lassen mich die Jungs hier nicht. Spätestens seit der Sache mit den Mangos und der blauen Schokolade. Es ist extrem hässlich, aber bevor ich mich wegen Befehlsverweigerung einsperren lasse, nehme ich dir etwas Holz ab. Für das Proletariat! Gegen den Kampitalismus!"
"Oh, Nein. ich könnte ihnen ’elfen, Leuten zu ’elfen", bot Malkuth an.
"Ich kenne dem Verein von dem du stammst. Dein Caecus Carneliana-Kollektiv. Glaub mir, wir haben hier einige Sachen verwahrt, die besser nicht frei rumlaufen sollten. Selbst wenn ich könnte, es wäre mein Tod", und etwas leiser, „Ich hoffe das überzeugt sie, weil ich jetzt wirklich etwas machen muss“
Malkuth schloss die Augen. „Au Revoir, Schöne Welt“

Die Tür zum Labor wurde gewaltsam geöffnet. Drei Schläger, so nannte Wunder die gewöhnlichen Sicherheitskräfte von Abteilung XXV, traten ein. Die Art wie sie eintraten machte Wunder Sorgen.
"Die Herren wünschen?", fragte Wunder, während sie langsam zum Operationstisch zurückwich.
"Magistra Wunder, sie haben nicht auf Offizier Maders Memo reagiert", erklärte der Mittlere.
Er und der Rest seiner Spießgesellen kamen langsam näher. Wie Wölfe, die ein Schaf einkreisten.
"Oh… War das heute? Ich habe mich vollkommen verzettelt", fragt Wunder. Sie hatte zu sehr sich auf die Probeentnahme konzentriert. "Entschuldigung dafür, wenn sie mich kurz meinen kleinen Freund hier zurück in seine Kiste stecken lassen…"
"Das wird nicht nötig sein."
Der Mittlere sprang vor, presste Magistra Wunder die Hand auf den Mund und bog ihr den rechten Arm auf den Rücken. Der Rechte packte ihren linken Arm, während der Linke einen injektorähnlichen Apparat hervorzog.
Eine "Memoria-Nadel", wie Sie erkannte. Diese Geräte, auch kurz MeNa oder Vergissmich genannt, waren dazu da Personen Erinnerungen zu nehmen und ihnen welche zu geben. Alles was es brauchte war ein Stich in den Hals.
Das Schaf saß in der Falle.
Bis die Wölfe plötzlich merkten, dass sie einen Löwenkopf und einen Drachenschwanz hatte.
Der Mann, der ihr den Mund zu presste, ließ plötzlich los und begann auf den anderen einzuprügeln, der Wunders anderen Arm festhielt.
Wunder selbst nahm den mit der memoria-Nadel ins Visier und murmelte "Consistere".
Der Mann musste plötzlich feststellen, dass er seine Füße nicht mehr vom Boden bekam. Und er stellte fest, dass Wunder hinter ihrem Rücken die Fixierung der linken Hand des Holzmannes gelöst hatte. Dieser bewegte nun seine Finger wie ein Marionettenspieler und kontrollierte dadurch den Körper desjenigen Wachmanns, der auf seinen Kollegen einschlug.
Wunder gesellte sich mit einigen Betäubungsspritzen zu der Prügelei und spritzte die beiden Kontrahenten ohnmächtig. Der dritte wurde daraufhin von Malkuth übernommen und war so freundlich, sich selbst zu spritzen.
"Sind Sie sicher, dass sie mir vertrauen wollen, Mademoiselle?", fragte Malkuth verwundert. Sie antwortete nicht. Stattdessen machte sie Anstalten ihm die Hand offenbar auf seine Brust legen, zögerte einen Moment, bevor sie es doch tat. Sie murmelte eine kurze Beschwörung. Malkuth war viel zu verdutzt um etwas dagegen zu unternehmen. Als sie ihre Hand entfernte, leuchtete auf Malkuths Brust ein kleines Symbol ähnlich einem Hexenhut.
"Qu’est ce que?", fragte er verwirrt.
"Das", erläuterte sein Gegenüber, während sie seine Riemen löste, "ist eine kleine Vorkehrung. Mir ist noch bewusst, dass ich dich in die Lage gebracht habe. Dieses kleine Siegel sorgt dafür, dass du dich nicht mehr als zehn Meter von mir entfernen kannst und meine Lebensenergie ist daran gebunden, also hat mich schön fit", sie lächelte entschuldigend.
"Oh, aber… " Doch er wurde unterbrochen.
"Hier, zieh die Klamotten von diesem Mann da an. Eine wandelnde Holzpuppe fällt auf"
Sie deutete auf einen der Männer. Sie schnappte ihre Umhängetasche, mit all ihren wichtigsten Utensilien und rannte dann zur Tür um sich umzusehen. Der Lärm musste von jemandem gehört worden sein. Erstaunlicherweise war alles ruhig.
Offenbar waren mehr Leute bei der ‚Versammlung’ als gedacht.
"Ehm, Mademoiselle, was geht hier vor?", fragte ein neueingekleideter Malkuth."Sind das nicht ihre Kollegen?"
"Nicht mehr seit sie den Raum betreten haben. Normalerweise bewegen sie sich anders, wenn man einen Termin versäumt… Irgendwer will mir ans Leder… oder wenigstens an mein Gedächtnis."
"Was genau bedeutet das?", fragte Malkuth irritiert.
„Ich habe so eine Ahnung was hier vorgeht. Und ich werde den Teufel tun mich jetzt fügen!", Wunders stimme war nicht laut, was aber umso mehr ihren Zorn zum Ausdruck brachte.
Klappe den Kragen hoch. "Was geht denn vor?
"Wir machen dicht."

Es war seit Monaten gerüchtweise vermutet worden, dass man plante, Abteilung XXV zu schließen. Geldprobleme und plötzliche ethische Bedenken, hieß es. Wer zwischen den Zeilen las, merkte dass da nur paar Leute mit Namen ihre Weste bleichen wollten. Wenn dabei mehrer Leute verschwanden, war ihnen das fast schon Recht.
Magistra Wunder wollte eh nie groß mitspielen, auch wenn sie hier eine Menge gelernt hatte. Nun schien sich ihr endlich die Gelegenheit zu bieten, auszusteigen und ihre Kenntnisse so anzuwenden, wie sie es für richtig hielt. Und Malkuth nahm sie auch gleich mit.
Allerdings würde man sie nicht so einfach aussteigen lassen, darum galt es zuerst, sich einen Vorteil zu verschaffe.
Und dieser Vorteil befand sich im Lager für Auftragsdienliche übernatürliche Objekte, das sich im ersten Kellergeschoss befand. Es ließ sich ziemlich einfach erreichen, da Malkuth die Sicherheitsbeamten, die schließlich doch auf den Lärm reagierten, gegeneinander ausspielen konnte. Das Lager war von allen Seiten von einem halben Meter Stahl umgeben, der obendrein noch so verhext war, dass man das magische Äquivalent einer Atombombe gebraucht hätte um ein Loch hineinzutreiben, ganz davon zu schweigen, dass sich der Stahl von einer echten Atombombe überhaupt nicht beeindrucken ließ. Trotz dieser Panzerung, hatte man innen eine zusätzliche Sicherung angebracht, aber darum kümmerte sie sich später.
Wunder allerdings hatte für die ersten Wall einen besonderen Schlüssel aus Holz. Malkuth brauchte kurz um den Schließmechanismus zu erfassen, aber dann begannen die Schlösser, sich nach und nach auf die offene Stellung zu verschieben.
Die Tür schwang auf und Wunder machte einen Schritt vorwärts um hineinzutreten.
"ATTENTION, MADEMOISELLE!"
Malkuth riss sie zurück, bevor die Mine hinter der Tür hochging und schirmte sie von der Explosion ab.
"Mist, und da nehme ich extra einen Lichtzünder!", ertönte es hinter ihnen.
Als sie sich umdrehte, konnte sie sich ein gequelltes Stöhnte nicht unterdrücken. Diese rotblonde Busfahrerfrisur hätte sie überall erkannt.
"Hätte nicht gedacht, dass Sie in Begleitung kommen", merkte Agent O verzückt an.
Man nehme ein Frettchen, einen Mafioso, einen glatten Aal und einen Britischen Gentleman. Die Mischung aus diesen Komponenten ergab zwar nicht Agent O, aber etwas, was einen annährend den Eindruck von ihm vermittelte. Er war ein Spion und Saboteur der Abteilung XXV. Einer der Besten und Schlimmsten.
Agent O trug ein braunes Sakko über eine alte Weste und gleichfarbige Laufschuhe. Und hielt eine Pistole in der Hand. Ihr Lauf war auf Wunder ausgerichtet.
"O, sollten Sie nicht bei der Versammlung sein?"
"Gegenfrage: Warum sind Sie dann hier?"
"Konterfrage: Warum bist Sie hier?"
Agent O kam langsam näher. Er speilte für sein Leben gerne. Was? Gleich, solange Nervenkitzel.
"Nun, ich bin hier, weil ich Mich noch fix eindecken wollte, bevor ich mich rar mache. Aber dann dachte ich mir: ‚Was wenn jemand kommt der dich eventuell verpfeifen könnte?’"
Wunder machte ein komisches Gesicht. "Ich hatte nicht vor Sie zu verpfeifen?"
O zog als Antwort nur eine Augenbraue hoch.
"Ja, ich mag sie nicht besonders…", gab sie dann doch zu.
Dann drehte sie sich leicht zum schwerfällig wieder auf die Beine kommenden Malkuth.
"Kannst du mir mal kurz helfen?", zischte sie mit möglichst so dass O es nicht mitbekam.
"Ich will dich mal sehen, wie du mit Schrapnellen im Rücken zaubern", presste Malkuth etwas giftiger als nötig hervor. Er bereute es gleich.
"Autsch! Das tat weh", feixte der Agent, "Aber ich muss zugeben, ich bin sogar froh, dass er ihren netten Hintern gerettet hat. Ich brauche eventuell jemanden, der zaubern kann. Ich kaufe ihnen eh diese ‚naive und höffliche Persona’ nicht an. Ich kenne Leute wie Sie, weil ich selber einer bin. Sie tuen nur so, damit Sie hinten rum Ihr Ding drehen. Schauen sie: Die Stasi wird uns überall finden, verlassen sie sich drauf. Aber wenn wir uns zusammen tun…"
"Nein!“, entfuhr es Wunder ungewollt.
Os Mine verfinsterte sich Augenblicklich. Er mochte es überhaupt nicht, wenn etwas nicht so lief wie er wollte. "Ihnen ist schon bewusst, dass ich derjenige bin mit der Waffe", er unterstich die Aussage durch ein Schwenken mit dieser.
"Ich habe nie eine gebraucht und ich wird auch nie eine benötigen", und mit diesen Wort griff sie in ihre Umhängetasche und holte das erste hervor was sie zu fassen bekam. "Einen Granatapfel", spottete O, „Lasen Sie das, ich muss sonst lachen. Sagen Sie mir lieber, wie Sie S die Fluch ermöglich haben?“
"Nicht nur schätzen sie mich falsch ein, sondern unterschätzen mich" Wunder warf die exotische Frucht nach dem Agenten und brüllte im gleichen Augenblick "Attonare!"
Durch den Druck explodierte es und die naturgegebenen Schrapnellen riss Agent O von den Füßen. Er krachte mit dem Kopf gegen die Wand und blieb liegen.
Wunder hatte Malkuth schon längst in das Innere des Lagers gezerrt. Wunder, dies mal schlauer, beschwor mit ‚Clipeus’ ein Schutzschild, bevor sie die Türe hinter ihnen Schloss. „Bleib hinter mir, wir müssen noch eine Hürde überwinden“ Malkuth widersetzte sich nicht.

Nach ein Paar Schritten hörten die beiden, das gurgelnde Hecheln von der Wache. Malkuth lugte kurz zwischen zwei Regalen und sah etwas Haariges und schwerfälliges vorbeistapfen. Als es ausser Sichtweite war, wage er Wunder anzusprechen: „Was ist das?“ „Das Ergebnis, wenn Magister Käfig ist betrunken und erhält Zugang zu exotischen Tieren. Wir haben es Ammut getauft und Krone hatte es wegen seiner Pflegeleichtigkeit hier verfrachtet“ „Ammut? Wie das Ägyptische Seelenfresser Monster?!?“ „Unser Ammut frisst nur Fleisch und sie ist eigentlich sehr zutraulich“
Vor ihnen kam ein Kopf um die Ecke, lang und Platt. Die Schnauze röchelte feucht und schmatzte, während sich der Rest nachzog.
Wunder und Malkuth blieben ganz still.
Wie schon der Name andeutete war Ammuts Kopf einem Reptil nicht unähnlich, der in einen dicken, kurzen Hals überging. Der massige Rumpf wurde von relativ langen Beinen getragen, die kaum vom Boden kamen. Über die ganze Oberseite des Körpers wuchs ein borstiger Flaum. Insgesamt wirkte es, als hätte jemand versucht aus einem Krokodil einen Wachhund zu züchten. Ammut blinzelte die beiden Eindringlinge an, bevor es gähnend auf sie zu kam.
„Bitte sag mir nicht, dass du mit Pflegeleichtigkeit meinst, dass man es selten füttern muss“, flehte Malkuth. Wunder war so gnädig unbeantwortete es nicht.
Ammut atmete schniefend die Luft ein.
„Turba Lux Saltatio!“, rief Wunder schnellst möglich. Ammut hielt inne, offenbar fasziniert vom Glühwürmchenschwarm. Wunder fing schnell an, von einem Winkle des Auges des Monsters zum anderen zu springen. Ammuts Kopf wackelte mechanisch mit, beim Versuch den Fokus aufrecht zu halten. Plötzlich hörte sie auf und fiel laut schnarchend um. Malkuth war viel zu verwirrt, um zu begreifen was gerade passiert war.
Wunder packte eines seiner Hände und zog ihn mit. „Komm jetzt, sie schläft nur kurz“

Nach dem sie alles in die Umhänge und den Rucksack gepackt hatten, führte Wunder sie zu einer Tür, die zum Untergeschoss ging. Diesmal war Malkuth zügiger. „Man kann eure Wache so leicht austricksen? Und du sagest doch, sie sei zutraulich“ „Sie… Käfig hat es erschaffen“, kam die kaum aussagende Antwort, „Und man muss erst kommen, dass sie ihr schnell schwindelig ist“ „Ich will einfach nur raus“



Eine Datscha, in einem Wald Südlich von Berlin, 17.10.1989

Es gibt Momente im Leben, besonders nach Abenden, in denen ziemlich viel Alkohol vorhanden war, in denen sich Menschen folgende Fragen stellen:
'Wer bin ich?', 'Wo bin ich?', eventuell gefolgt von 'Wo sind meine Klamotten?', sowie 'Wer ist das da neben mir?' und in ganz besonderen Fällen auch 'Was macht das blaue Schaf hier?'.
Die Frau, auf dem Bett stellte sich im Moment nur die ersten beiden Fragen, da der Rest für sie keine Rolle spielte. Mit ihr befand sich niemand hier und Ihre Kleidung bestand aus einem langen und dreckigen beigen Kleid, schwarzen Schnürschuhen und einem blauen Schal um ihren Kopf. Ein Schaf konnte sie auch nirgendwo entdecken.
Zum Wo: Sie befand sich scheinbar in einem kleinen Haus im Grünen, wenn sie dem Ausblick aus den Fenstern trauen konnte.
Ihre räumliche Ausrichtung war horizontal, ein Umstand den sie sofort berichtigte, bevor sie über die letzte Frage in ihrem Kopf nachbrütete. Wer war sie?
Ihr Hirn fühlte sich an wie Teig, allerdings gelang es einem metaphorischen Bäcker schließlich, dem ganzen eine aussagekräftige Form zu geben.
Ein Name viel ihr ein: Mirabilis. Weder Vor- noch Nachname, nur Mirabilis.
Sie war eine junge Frau, 27 jährige und freiberufliche ‚Wundertäterin’. Soweit, so gut.
Aber der Bäcker von eben meldete plötzlich, dass er nicht genug Material für die vergangenen zwei Jahre ihres Lebens hatte. Woher wusste sie aber, dass es zwei Jahre waren? War das bei Gedächtnisverlust normal, dass man genau wusste wie viel man vergessen hatte?
Von einem Klingeln an ihrer Haustür bis jetzt war jedenfalls alles blank.
Apropos Klingeln, es klopfte ziemlich energisch an die Haustür. Mirabilis verschob das Rätsel um ihre Gedächtnislücke auf später und lief zur Tür.
Sie öffnete.
Sie schlug die Tür wieder zu, versiegelte sie mit einem kurzen Zauberspruch, warf einen Tisch um und hechtete dahinter.
Anschließend begann sie etwas herunterzubeten. Etwas in einer alten Sprache, das hoffentlich anderen Leuten unmöglich machten, das Gebäude zu betreten.
Zu den oben angesprochenen Fragen gesellte sich auch die Folgende: 'Warum zielt da jemand mit einer Waffe auf mich?!?'
Wer der jemand, oder besser die jemands mit den vielen angelegten Waffen waren, konnte sie sich denken. Der Hauptverdächtige war die Stasi, war nur eine Frage der Zeit gewesen bis die herausfanden was Mirabilis konnte, aber die leise Hoffnung, dass sie unentdeckt bliebe, hatte sie davon abgehalten aus der DDR auszureisen.
Die Frage war nun, waren die nur wegen ihrer Fähigkeiten hier oder hatte sie in den letzten zwei Jahren irgendwas ausgefressen? Was auch immer es war, hoffentlich beinhaltete es keine Schafe. Es muss etwas gelaufen sein, wenn mir ein Schutzzauber so flott über die Lippe mag.
"MAGISTRA WUNDER!", bellte es von draußen, "Kommen Sie sofort raus und ergeben sie sich!"
In Mirabilis Bewusstsein regte sich was. Sie gemeint war.
"Äh… Wollen Sie nicht erstmal versuchen reinzukommen?", fragte Mirabilis.
"Sie hatten genug Zeit um dieses Haus in eine Todesfalle zu verwandeln, wir denken gar nicht dran. Kommen Sie raus!"
"Kann ich nicht vielleicht hierbleiben und Sie kommen wieder wenn sie sich beruhigt haben?"
Es war merkwürdig, da stand die Stasi vor ihrer Tür und war offenbar drauf und dran sie ins Frauengefängnis Hoheneck zu stecken, aber sie fühlte sich nicht als wäre sie in Gefahr. Etwas wollte den Herren aufmachen, während ein Andere sich mehr als sträubte.
"Wunder, passen sie auf, wir können das auf die einfache Art oder auf die schwere Art machen. Meine Geduld neigt sich langsam in die Richtung, die mir besser gefällt."
"Was wäre die schwere Art?"
"Die schwere Art wäre, dass Sie sich zusammenreißen und hier rauskommen."
Mirabilis runzelte die Stirn.
"Was wäre denn die leichte?"
"Für uns wäre das die Bude anzuzünden, zu warten und Sie kommen raus. Oder wir warten ohne dass Sie rauskommen. Wir sollen Sie zwar lebend gefangen nehmen, aber wir sind nicht perfekt und ich habe langsam die Faxen dicke. Meine Männer hier übrigens auch. Also, was wählen Sie?"
Mirabilis sah es zwar nicht, aber sie konnte regelrecht fühlen wie draußen mehrere Köpfe grimmig zustimmten.
Nun gut, sie hatte die Wahl zwischen Hoheneck und Verbrennungstod und wenn sie ehrlich war… "Ich ergebe mich."

Was auch immer der Grund für ihre Ergreifung war, er hatte offensichtlich die Aussendung von zehn Stasi-Agenten gerechtfertigt. Mirabilis Handgelenke zierten ab dem Verlassen des Haus ein Paar Handschellen und nun trat einer der Männer auf sie zu, in der Hand eine Apparatur. Sie hatte entfernte Ähnlichkeit mit einem Injektor, der mit mehrere Regler aus Metall versehen wurde.
"Noch was, das sie loswerden wollen, bevor ich Sie bereinige? Vielleicht, wo S ist oder Wo ihr Kollektiv-Kollege ist?", fragte der Mann. "Später haben Sie keine Gelegenheit mehr, also Nutzen Sie es"
Mirabilis starrte ihn verständnislos an. Ihr gegenüber schien das fehlzudeuten, denn er sagte: "Jetzt schauen sie mich nicht so an, Sie hätten sich eine Menge Ärger ersparen können, hätten Sie sich sofort gefügt. Ihnen sollte klar gewesen sein, dass wir früher oder später jeden kriegen“
In Mirabilis meldete sich eine Stimme. Sie wies daraufhin, dass der Mann entweder log, oder keine Ahnung von der gegenwärtigen Situation hatte. Aber sie hatte keine Ahnung woher diese Gewissheit kam.
Sie fühlte sich als hätte sie trotzdem gewonnen.
"Ich werde die Siegerin dieser Geschichte sein", sagte sie mit einem Lächeln.
Tiefer reinreiten konnte sie sich kaum noch.
"Hahaha…Witzbold", murmelte der Injektornmann und setzte das Gerät an ihren Hals. Erstaunlicherweise spürte sie keinen Schmerz. Es war als wäre die Nadel gar nicht da.
Er füllte sich mit einer merkwürdigen, grauen Substanz, die keine bestimmte Form und nicht mal einen Aggregatszustand zu haben schien. Schließlich nickte der Agent und zog die Nadel weg.
Mirabilis sank ohnmächtig zu Boden.



Eine Gefängniszelle, Berlin, 18.10.1989

Mirabilis erwachte erneut und wieder stellte sie sich die gleichen Fragen. Ihrer Identität wurde sie sich ziemlich schnell bewusst, auch wenn sie sich nur noch an ein Klingeln an ihrer Haustür erinnern konnte. Dann kam eine ganze Weile lang Nichts und nun lag sie in einer Gefängniszelle.
Hinzugesellte sich dieses Mal die Frage 'Wer ist das da neben mir?'.
Neben ihr saß ein älterer Herr, dessen blondes Haar an vielen Stellen weiß gewichen war. Er war der Besitzer eines Gewerkschafterbartes und dem faltigen Gesicht eines Mannes, von dem man getrost ein Auto hätte kaufen können. Aber ihr gefielen überhaupt nicht Augen. Es heißt doch immer so schön, dass die Augen die Fenster zur Seele seien. Sie hatte das Gefühl, dass dieser Mann nicht den Unterschied zwischen einen Hund ärgern und den Hund an einem Gullydeckel festbinden und mit einem Ural überfahren kannte. Ohne dass sie wusste wieso zuckte das Wort 'Krone' durch ihren Kopf.
"Guten Tag", sagte der Mann. "Ich bin Holger Schmidt. Volkspolizei. Wir haben sie bewusstlos in Heiligensee aufgefunden."
"Gut…" entgegnete Mirabilis verwirrt. "Haben sie mich die ganze Zeit beim Schlafen beobachtet?", sie wollte eigedlich die Antwort nicht hören.
"Quatsch!", entgegnete Herr Schmidt ärgerlich, "Ich hab sie geweckt, als ich die Zelle aufgeschlossen habe. Jedenfalls muss ich ihre Personalien aufnehmen und sie bitten, mir zu schildern, was passiert ist."
Es folgte eine durchgehende Befragung, bei der sich herausstellte, das Mirabilis zwei Jahre ihres Lebens vollständig vergessen hatte. Schließlich bedankt sich Herr Schmidt und ließ sie allein. Er versprach, alles zu tun um ihre verlorenen Erinnerungen zurückzuholen. Gegeben dem was die Augen gesagt hatten, zweifelte sie daran.

Sie sollte Recht behalten. Sie blieb mehrere Monate lang in Schutzhaft, bevor sie im März 1990 plötzlich ohne Grund freigelassen wurde. Erstaunt hörte sie davon, dass die Stasi aufgelöst worden war und es dämmerte ihr, dass eventuell sie hinter ihrem Gedächtnisverlust gesteckt hatte. Aber sie wische den Gedanken beiseite. Sie war nich der Mensch, der an ‚solches Zeug’ glaubte.
Mit genug Fragen für eine ganze Saison Quizsendungen zu füllen, kehrte sie zu dem zurück, was sie als zu Zuhause in Erinnerung hatte.
Allerdings erkannte sie schnell an den Beschriftungen der Klingeln, dass sie scheinbar zwischendurch umgezogen war.
Dann merkte sie, wie sie sich plötzlich versteifte. Ohne es zu wollen drehte sie sich zur Straße. Gemütlich fuhr ein Trabant in klassischem DDR-Eitergelb vor.
Während sie, ebenfalls entgegen ihrer Absicht, auf den Wagen zuschritt, merkte sie entsetzt, dass niemand am Steuer saß.
Auf dem Beifahrersitz saß allerdings ein Mann. Jedenfalls nahm Mirabilis das an, das es ein Mann war, denn er war von oben bis unten mit Kleidungsstücken verhüllt und trug eine billige Maske, die sein Gesicht bedeckte. Mirabilis stieg auf der Fahrerseite ein und dabei sah sie wie eben dieser Mann die Finger seiner rechten Hand wie ein Marionettenspieler bewegte. Neben ihr schlug die Tür zu und ohne dass Mirabilis irgendwas tat, setzte sich der Trabant in Bewegung.
"Was wollen Sie von mir?", presste sie panisch hervor.
"Moi?", fragte der Mann mit einem klischierten französischen Akzent, "Ich will nichts von ihnen, Mademoiselle. Aber das hier wollen Sie"
Und mit diesen Worten holte er eine merkwürdige Apparatur aus einer Taschen. Sie besaß entfernte Ähnlichkeit mit einem Injektor, hatte aber entschieden zu viele Regler. In ihm befand sich eine graue Substanz ohne erkennbaren Aggregatszustand, die der Mann Mirabilis trotz dem Versuchen sich seiner Kontrolle zu entreißen injizierte.
Und Mirabilis erinnerte sich und lächelte.






Alt

Unter dem Ministerium für Staatssicherheit, Berlin, 21.08.1987

Wie sich herausstellte, unterhielt das Ministerium für Staatssicherheit extra eine Abteilung für übernatürlichen Kram aller Art. Abteilung XXV.
Dort fand sich ziemlich viel, von singenden Yoga-Palmen über wortwörtliche Gulaschkanonen bis hin zu einem Ding, bei dem man sie informierte, dass es früher ein Parteifunktionär gewesen war, der an die falsche Tür geklopft hatte.
Die Abteilung erforschte das Abnormale um den Griff, in dem die Stasi die DDR hielt, zu festigen. Neben ihr arbeiteten auch andere Magierbegabte hier, sogenannte Magister. Sie bekam so einen Titel, Magistra Wunder, welcher ihr eigentlich sehr gefiel. Es gab schlimmere Namen. Einer der hier rumlief hieß zum Beispiel Flamm, offenbar nach seinem Lieblingsgericht. So nannte man doch keine Person!
Der Boss dieses ganzen Apparats war ein gewisser Offizier Mader, mit Magister Krone als Chef über alle Magister. Ersterer brachte den Absonderlichkeiten hier dasselbe Interesse entgegen wie exotischen Krankheiten, was hieß, dass er davon mal gehört haben konnte, sich damit aber nicht mehr als nötig befassen wollte. Eine ausgezeichnete Wahl für den Posten.
Weniger gut fand Wunder den Posten mit Krone als Besetzung. Der Kerl war ein … sehr, sehr Eigen. Brillant, ohne Zweifel, aber ein Egoist. Und ein Forschergeist, was eine gefährliche Mischung ergab. Wenn Offizier Mader nicht wäre, hätten die Abteilung einpacken können.
Aber man konnte so viel von dem Spinner lernen. Und er wusste wo jemandes Stärken lagen. Er erkannte schnell Wunder Fähigkeiten für die ‚Verwünschung’ von Objekten und bildete sie dahingehend weiter aus (Wenn seine Laune es zuließ). Das war auch bitter nötig, denn man verlangte von Wunder, neue Gegenstände für Abteilung XXV zu entwickeln. Imer schneller, immer besser. Sie lehnte es strikt ab, irgendwelche Waffen zu entwickeln. Leider konnten Mader wie auch Krone damit arbeiten.
Entgegen ihrer anfänglichen Befürchtungen herrschte ein beunruhigend ruhiges Arbeitsklima. Aber manchmal wurde es richtig hektisch, wenn eine dieser Anomalien ausbrach.
So lies es sich arbeiten.

Ein Labor des Ministerium für Staatsicherheit, Berlin, 12. 11. 1987

Magistra Wunder schrieb den Brief schnellstmöglich fertig. Sie musste Malkuth klar machen, dass er sich von ihr fernhalten soll. Nach dem das Papier im blanken Briefumschlag verschwunden war und es eigentlich unter ihren Kleidern verfrachten wollte, kam Agentin S ungebeten rein.
„Hier bist du. Warum bist du so unruhig?“ Wie immer gradeheraus. Natürlich bemerkte sie das Couvert. Sie hob nur eine Braue und bevor Wunder was machen konnte, hatten die langen Finger es entwendet. „Ich erlaube mir das zu ‚konfiszieren’“
Sandra musste sich nicht di Mühe machen es aufzureissen, da Wunder sich nicht die Mühe gemacht hatte, es zu verschliessen. Wie es eine erwachse Frau möglich war, wartete Wunder, wie ein Kind, auf ihre Bestrafung.
S beendete das Lesen des Textest und schwieg, wie sie es sich gewohnt war von Verhören.
„Wenn man mich fragt, wird ich sagen, dass ich dich erwischt habe, wie du versuchtest…“ „Ich kann…“ „Unterbrich mich nicht! … dass ich dich erwischt habe, wie du versuchtest, auf eigene Faust ein Mitglied des Caecus Carneliana-Kollektiv mit einem Trick festzunehmen. Diese Aussage wirst du bestätigen, haben wir verstanden?“ S erwartete keine Antwort auf die Frage.
„Danke“, kam es leise von Wunder.
„Dank mir nicht. Einigen wir uns, dass du mir dafür etwas schuldest“

Krone sah skeptisch zwischen S und Wunder hin und her. Natürlich wollte er nicht verhindern, dass man einer von diesen Wichtigtuern vom Kollektiv fasste, aber ob Malkuth so blöd wäre reinzufallen? Nah.
„Ich habe meine Zweifel“ Eine simple Antwort. „Aber ich denke ich kann es Offizier Mader verkaufen. Mit etwas von meinem Charme“
S und Wunder sahen nicht begeistert aus. Krone sah verärgert aus.
„Kommt mir nicht so, eure Geschichte klingt nicht so glaubwürdig“, und mit diesen Worten ging er, leis vor sich hin murrend.



Ein Labor des Ministerium für Staatsicherheit, Berlin, 15. 12. 1987

Magister Käfig und Feder sahen interessiert, aber auch überfordert zu, wie ihre Kollegin die Muster auf dem Stoff nachfuhr. „… und dadurch, wird die Illusion vervollständigt“ Feder, der nur ein wenig älter war als sie, schwieg. Käfig, der ein Riese von Mann war, führ mit den Augen grob die Bahn nach, bevor er die vorherige Frage beantwortete: „Ich habe so was noch nie gemacht… theoretisch ginge das, ob ich es aber reproduzieren kann… bin mir noch nicht sicher“
Magistra Wunder lächelte. „Ich habe auch eine Weile gebraucht, als Magister Krone es mir beibrachte“
Feder wollte etwas sagen, schloss aber den Mund wieder, was ungewöhnlich war. Wenn nicht er sprach, dann seine Konzepte. Magister Feder war eigentlich für Mechaniken und filigrane Hilfsmittel verantwortlich, wurde aber wegen seinem Geschick zu diesem Projekt zugeteilt. Endlich fielen ihm die richtigen Worte ein: „Ich kann es nachahmen, aber nicht sofort. Es ist für mich schwierig, etwas unsichtbares so genau herzustellen“
„Offizier Mader gibt uns Zeit und ich denke wir schaffen das“
Magister Käfig schauderte. Niemand wusste warum, aber er hatte eher mehr Furcht als Ehrfurcht vor ihrem Vorgesetzten.
„Okay, setzten wir uns dann mal ran“


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